20 Januar 2007

Nichts mehr zu sagen

"Die Sammlung der modernen religiösen Kunst ist, trotz einem Dix und einem Rouault, notwendigerweise ein Trauerspiel. Die Künstler und die Kirche haben einander nichts mehr zu sagen, nicht einmal ein Papst-Bild von Francis Bacon fand den Weg in die Vatikanischen Museen. Und Maurizio Cattelans Skulptur «Die neunte Stunde», sie zeigt Papst Johannes Paul II., von einem Meteoriten getroffen am Boden liegend, wird wohl kaum die Karriere des Laokoon machen." - das schreibt Petra Kipphoff unter der Überschrift "Das verwirrendste Museum der Welt" über die vatikanischen Sammlungen.

05 Januar 2007

Kirche fördert Kunst

Papst Benedikt XVI. zu den Teilnehmern einer Tagung über die Bedeutung der vatikanischen Museen: „Die Kirche hat schon immer die Welt der Kunst unterstützt und gefördert. Sie hat die Kunst als einzigartiges Vehikel des menschlichen und spirituellen Fortschritts betrachtet. In diesem Sinne lohnt es sich, an den Spruch meines Vorgängers Johannes Paul II. zu erinnern. Sein Zitat steht beim Eingang des christlichen Museums und lautet: „Für die Förderung der Schönheit der Stadt Rom und für die Wahrheit der christlichen Religion“.

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Kunst und Religion in Wien

Das Wiener Dommuseum hat mit Bernhard Böhler einen neuen Direktor, der das Museum zu einer Begegnungsplattform zwischen Kunst und Religion machen will. Außerdem ist eine Sonderausstellung zum 100. Geburtstag von Monsignore Otto Mauer geplant.

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